EVA-Quest 2009

Geschafft! Die erste umfassende Eingangs- und Verlaufsbefragung unter unseren Studierenden ist mit einer Beteiligung von jeweils knapp 30% sehr erfolgreich abgeschlossen worden. Herzlichen Dank allen Teilnehmer der Befragung. Die Bergische Universität hat nun eine aussagekräftige Datenbasis, um Studium und Lehre sowie die Qualität ihrer Angebote weiter zu entwickeln und verbessern.

Die detaillierte Analyse von mehr als 1800 Fragebögen mit vielen Möglichkeiten zu „freien Antworten“ wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir haben aber eine erste Kurzauswertung auf Grund einer einfacheren Häufigkeitsanalyse vorgenommen. Hier sind die Highlights:

  • In Zukunft werden wir ganz auf Online-Befragungen umstellen können.
  • Der Rücklauf spiegelt sehr gut die wesentlichen Verteilungen in der Grundgesamtheit wieder (z.B. bezüglich der belegten Studiengänge und der angestrebten Abschlüsse); allerdings nahmen Studentinnen signifikant häufiger an der Befragung teil als Studenten.
  • Die Homepage der Universität ist die wichtigste Informationsquelle für Studienanfänger, gefolgt von den Angeboten der Zentralen Studienberatung.
  • In den ersten beiden Semestern haben Einführungs- und Orientierungstutorien die größte Bedeutung unter den Beratungsangeboten. Ab dem dritten Semester erbringen die Lehrenden die wichtigste Beratungsleistung.
  • Der „offizielle“ Workload für Module wird in der Regel als realistisch eingestuft; die meisten Studierenden belegen zw. 21 und 24 Semesterwochenstunden. Allerdings erwarten über 70% der Studierenden, nicht in der Regelstudienzeit fertig zu werden. Die Prüfungsorganisation und -belastung wird in der Tendenz häufiger als weniger zufriedenstellend bewertet. In den höheren Semestern werden inhaltliche und zeitliche Koordination der Lehrveranstaltungen kritischer beurteilt als in den Anfangssemestern.
  • Mit den Angeboten der zentralen Einrichtungen sind die Studierenden im Allgemeinen zufrieden. Das Angebot der Universitätsbibliothek wird besonders hoch geschätzt.
  • E-Learning-Angebote der einzelnen Lehrenden und die Lernplattform Moodle werden als sehr wichtig angesehen.
  • Der Anteil der berufstätigen Studierenden steigt von einer guten Hälfte zu Beginn des Studiums auf zwei Drittel in den Semestern 3 bis 4. Die größte Gruppe der Studierenden arbeitet neben dem Studium zwischen 6 und 10 Stunden pro Woche.

Hier zum Download: Der PDF-Reader mit allen Ergebnissen.

Prof. Dr. A. Frommer

Prorektor für Studium und Lehre

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